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EMDR Therapie

EMDR Traumatherapie

Hochwirksam bei Trauma, Stress und emotionalen Belastungen

Belastende Erlebnisse lassen sich oft nicht einfach wegdenken. EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine sanfte und hochwirksame Methode zur Verarbeitung belastender Erinnerungen, Traumata, Ängste und innerer Blockaden.

Therapien & Behandlungs­methoden

In meiner Praxis in Rosenheim begleite ich Sie mit der EMDR Traumatherapie und meiner ganzen Erfahrung behutsam auf Ihrem Weg zu innerer Stabilität und Vertrauen.

Ob nach belastenden Erfahrungen, bei wiederkehrendem Stress oder ungelösten Gefühlen – EMDR kann Ihnen helfen, das Erlebte auf neurobiologischer Ebene zu verarbeiten.

Ich bin für Sie da – in einem geschützten Rahmen, mit Herz, Erfahrung und professionellen Überblick.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin oder informieren Sie sich über die EMDR Traumatherapie.

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Themen für EMDR Traumatherapie
  • PTBS (posttraumatischem Belastungssyndrom)
  • Belastende Gedanken oder Gefühle
  • Wiederkehrender Stress
  • Panikattacken
  • Angst in bestimmten Situationen

Die Amygdala trifft blitzschnell die erste Einschätzung: Ist es hier entspannt oder potenziell gefährlich?


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Wie entstehen traumatische Störungen?

Stellen Sie sich Ihr Bewusstsein wie ein großes Tor vor, durch das alle äußeren Eindrücke in Ihr Inneres gelangen. Dieses Tor ist der Thalamus, eine Art Schaltzentrale in unserem Gehirn. Alles, was wir sehen, hören, fühlen, riechen oder schmecken, wird hier zuerst aufgenommen und dann zur ersten Analyse weitergeleitet – an einen besonders wachsamen Bereich unseres Gehirns: Die Amygdala, das emotionale Zentrum im limbischen System.

Die Amygdala bewertet eine Situation als sicher und entspannt

Die Information wird weitergeleitet an unser vernünftiges, logisch denkendes Großhirn, genauer gesagt an die Großhirnrinde. Dort werden die Eindrücke sinnvoll eingeordnet, mit bereits vorhandenem Wissen verknüpft und als Erfahrung abgespeichert.

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Die Amygdala bewertet die Situation als bedrohlich oder gefährlich

Die Amygdala schaltet das rationale Denken aus und übernimmt die Kontrolle. Blitzschnell wird eine instinktive Entscheidung getroffen. Unser Körper wird durch die Ausschüttung von Stresshormonen in Alarmbereitschaft versetzt und reagiert in einem von drei Überlebensmodi: Angriff / Flucht / Erstarren.

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Ein äußerst sinnvoller, schneller und dadurch potenziell lebensrettender Vorgang.

Dieses uralte Schutzprogramm sicherte unseren Vorfahren das Überleben, wenn z.B. plötzlich ein Raubtier vor ihnen stand. Bei Beruhigung der Situation können sich diese Prozesse durch Abreaktionen wieder herunterfahren. Und unser vernünftiges Großhirn erhält eine Sequenz mit Anfang-Mitte-Ende zum Abspeichern für das weitere Leben.

Findet jedoch keine vollständige Abreaktion statt, dann bleiben die Stress verursachenden Eindrücke im limbischen System „hängen“ wie in einer Dauerschleife. Die Informationen sind unverbunden, abgespalten, nicht eingeordnet und nicht im Kontakt mit unserem bewussten Denken. Der entsprechende Modus (Angriff bzw. Flucht bzw. Erstarrung) bleibt weiter aktiv.

Die Betroffenen können sich zu ihrem Anliegen schlecht ausdrücken, finden vielleicht gar keine Worte oder Beschreibungen für das, was sie belastet. Oft fehlen ihnen Erinnerungen (= bewusst verarbeitete und zeitlich eingeordnete Sequenzen des Erlebten mit Anfang, Mitte und Ende).

Schlimmer noch: Durch unbewusste Prozesse werden bei den Betroffenen tief verwurzelte emotionale „Knöpfe“ gedrückt – völlig außerhalb ihrer eigenen Kontrolle. Dies löst nicht nur starke emotionale Reaktionen aus, sondern oft auch körperliche Reaktionen. Ein selbstbestimmtes und freies Leben bleibt unter diesen Bedingungen kaum möglich.

Trauma Auflösung

Der ordnende und lösende Effekt von Augenbewegungen auf die (blockierte) Informationsverarbeitung im Gehirn ist heute gut erforscht. Tatsächlich geschieht dieser Prozess ganz natürlich – jede Nacht im Schlaf. In der sogenannten REM-Phase (Rapid Eye Movement, schnelle Augenbewegung) lassen sich bei Schlafenden rasche Augenbewegungen hinter den geschlossenen Lidern beobachten. Diese Schlafphase spielt eine entscheidende Rolle: Hier werden die Eindrücke, Emotionen und Erlebnisse des Tages verarbeitet, bewertet und sortiert. Dadurch entsteht eine geordnete, sinnvolle Ablage im Gehirn – eine Art inneres Archiv, auf das wir später gezielt zurückgreifen können.

Gezielte Entlastung mit der EMDR Methode

Die gezielte Entlastung unseres emotionalen Zentrums durch Augenbewegungen im Wachzustand wurde eher zufällig durch Dr. Francine Shapiro entdeckt. Sie ging nach einem überstandenen Krebsleiden mit schweren Gedanken in einem Park spazieren und bemerkte ein Nachlassen der Schwere, als sie ihre Augen abwechselnd zur linken und rechten Seite schweifen ließ.

Inzwischen ist dieser beruhigende, bilaterale Effekt wissenschaftlich sehr gut erforscht und klinisch erprobt. 

Die EMDR Methode wird weltweit erfolgreich bei Patienten mit PTBS (posttraumatischem Belastungssyndrom) und vielen anderen Störungen mit traumatischem Hintergrund angewandt.

Die bilaterale (links-rechts) Stimulation kann durch verschiedene Methoden in der EMDR Sitzung erzielt werden, nicht nur über Augenbewegungen.

Die EMDR Sitzung baut auf mehrere Säulen auf

Einerseits auf die bilateralen Stimulationen und andererseits auf die Erarbeitung und Integration von unterstützenden, aufbauenden Ressourcen und Techniken

So kann der Betroffene durch die Stabilisierung seiner inneren Balance und der kognitiven Neubewertung eine veränderte Einstellung zu der vorher traumatisch belasteten Situation einnehmen.

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Dabei kann Ihnen die Methode guttun und Sie unterstützen:
  • Posttraumatisches Belastungssyndrom
  • Einzel Trauma
  • Komplexe Traumata
  • Angststörungen und Phobien
  • Angst vor Arzt- / Zahnarztbesuch
  • Unerwünschte Verhaltensmuster
  • Allergien und Unverträglichkeiten
  • Psychosomatische Symptome
  • Übermäßige / überlange Trauerphase
  • Unterstützung bei Suchtentwöhnung
Meine Ausbildungen
Februar 2021
  • EMDR Modul 1 bei EMDR Ausbildungszentrum München
Mai / Juni 2021
  • EMDR Ausbildungsmodule 1 und 2 bei ZfN, München
Seit Januar 2022
  • 3-4 Supervisionen pro Jahr
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Es geht um ein stabiles Entwickeln - Befreien - Aufblühen.

Viele meiner Klienten und Klientinnen berichten schon nach wenigen Sitzungen von spürbarer Erleichterung

Bitte planen Sie unbedingt mehrere Termine ein, um Traumen & Co. sanft und entschleunigt aufzuarbeiten und die für Sie wichtigen Ressourcen aufzubauen. 

Sprechen Sie mich gerne auf ermäßigte Sitzungspakete an.

Kosten
  • Erstes Kennenlernen
  • Telefonisch
  • Dauer
    Bis zu 30 Minuten
  • Kosten
    Kostenfrei

  • EMDR Traumatherapie
  • Einzelsitzung (ohne Sitzungspaket)
  • Dauer
    ca. 1,5 Stunden
  • Kosten
    120 € pro Stunde.

EMDR Traumatherapie
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Ungültige Eingabe

Vorsorglich weise ich darauf hin, dass die von mir angegebenen Informationen auf dieser Homepage nicht genutzt werden können, um Krankheiten oder Leiden selbst zu erkennen oder zu therapieren. Einen hundertprozentigen Behandlungserfolg kann ich nicht garantieren, da auch Sie einen entscheidenden Anteil zum Heilungsvorgang beitragen. Dies betrifft u.a. Ihre Kooperation und Bereitschaft zur Veränderung. Ihnen ist bewusst, dass auch bei sogenannter Kurzzeittherapie - wie ich sie hier anbiete - mehrere Sitzungen nötig sein können. Insbesondere, wenn der Heilungsfortschritt durch sekundären Krankheitsgewinn verzögert wird. Es ist möglich, dass Sie zur Aufrechterhaltung und weiteren Stärkung der in Gang gebrachten Selbstheilung, eigenständig weitere Maßnahmen zu Hause durchführen sollten. Sie erhalten alle Information zu Ihren „Hausaufgaben“ während des Termins.

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Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie die meisten Antworten. Sollten dennoch Fragen offen bleiben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.
Kann EMDR mir bei einer belastenden Erfahrung oder einem Trauma helfen?

EMDR wurde ursprünglich zur Verarbeitung traumatischer Erfahrungen entwickelt und wird insbesondere bei posttraumatischen Belastungen eingesetzt. In meiner Praxis arbeite ich auch mit EMDR bei Ängsten, Phobien, Panikreaktionen und anderen belastenden Erfahrungen.

Ob EMDR für Ihr persönliches Anliegen geeignet ist, kläre ich zunächst gemeinsam mit Ihnen. Dabei schaue ich auch darauf, welche Vorbereitung und Stabilisierung Sie benötigen.

Muss ich mein Trauma bei EMDR ausführlich erzählen?

Nein. Sie müssen ein belastendes Erlebnis nicht in allen Einzelheiten erzählen oder erneut ausführlich durchleben.

Natürlich ist es wichtig, dass ich Ihr Anliegen und die wesentlichen Zusammenhänge kenne. Die Behandlung selbst wird aber so gestaltet, dass wir nur mit den Informationen arbeiten, die für den therapeutischen Prozess notwendig sind.

Wie läuft eine EMDR-Sitzung bei Ihnen ab?

Zu Beginn besprechen wir Ihr Anliegen und schauen, welche Voraussetzungen für die EMDR-Arbeit gegeben sind. Ein wichtiger Bestandteil ist die Stabilisierung und der Aufbau hilfreicher Ressourcen.

Anschließend wird eine belastende Erinnerung oder Situation gezielt aktiviert. Währenddessen setze ich bilaterale Stimulation ein, beispielsweise durch geführte Augenbewegungen. Zwischen den einzelnen Durchgängen beobachten wir gemeinsam, was sich verändert.

Das Vorgehen passe ich dabei immer an Ihre persönliche Situation an.

Muss ich bei EMDR die Augen bewegen?

Nein. Obwohl EMDR für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ steht, muss die bilaterale Stimulation nicht ausschließlich über Augenbewegungen erfolgen.

Je nach Situation können auch andere Formen der Links-Rechts-Stimulation eingesetzt werden. Welche Variante für Sie angenehm und passend ist, besprechen wir gemeinsam.

Bleibe ich während EMDR bei Bewusstsein und habe ich die Kontrolle?

Ja. Sie bleiben während der gesamten EMDR-Sitzung bei Bewusstsein und können wahrnehmen, was geschieht.

Sie können jederzeit sprechen, eine Pause machen oder mir mitteilen, wenn Sie etwas verändern möchten. Gerade bei der Arbeit mit belastenden Erinnerungen ist mir wichtig, dass Sie sich sicher fühlen und den Prozess aktiv mitgestalten können.

 

Wie viele EMDR-Sitzungen brauche ich?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Bei einem einzelnen belastenden Ereignis kann eine überschaubare Anzahl von 1 - 10 Sitzungen ausreichen. Bei komplexeren oder länger bestehenden Belastungen ist meist mehr Zeit sinnvoll.

Ich empfehle, mehrere Termine einzuplanen, damit neben der eigentlichen Verarbeitung auch ausreichend Raum für Stabilisierung und Ressourcenarbeit vorhanden ist.

Kann ich nach einer EMDR-Sitzung direkt wieder meinem Alltag nachgehen?

Das hängt davon ab, wie intensiv die Sitzung für Sie war und wie Sie sich anschließend fühlen. Manche Menschen fühlen sich nach einer Sitzung erleichtert oder ruhig, andere benötigen etwas Zeit zur Verarbeitung.

Deshalb bespreche ich am Ende einer Sitzung mit Ihnen, wie es Ihnen geht und was für die Zeit danach sinnvoll ist. Bei besonders belastenden Themen kann es hilfreich sein, den restlichen Tag etwas ruhiger zu gestalten.

Ich habe noch mehr Fragen zur EMDR Sitzung

Über das Auswahlmenü "Was kann ich für Sie tun?" können Sie mir mitteilen, wann ich Sie am besten telefonisch erreichen kann. Dafür nehme ich mir 30 Minuten Zeit, und wir können Ihre offenen Fragen klären.