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Einblicke in unsere 7 Hauptchakren

Heilpraktiker Praxis Rosenheim

Welche Bedeutung und Körperregion hat jedes Hauptchakra? Und was du ganz einfach im Alltag tun kannst, um deine Chakren zu pflegen und zu stärken.

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Unsere 7 Hauptchakren - Energie, die in dir fließt

Stell dir vor, in deinem Körper fließt eine feine, unsichtbare Lebensenergie. Diese Energie wird in vielen Kulturen seit Jahrtausenden beschrieben. In Indien nennt man sie „Prana“, in China „Qi“. Diese Energie durchströmt unseren Körper auf bestimmten Bahnen, den sogenannten „Energiekanälen“ oder „Nadis“. An bestimmten Punkten bündeln sich diese Energien – dort sitzen unsere Chakren.

Das Wort Chakra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Rad oder Kreis. Chakren sind also wie drehende Energiezentren in unserem Körper. Sie beeinflussen, wie wir uns fühlen – körperlich, seelisch und geistig.

Insgesamt gibt es viele Chakren im Körper, doch es gibt sieben Hauptchakren, die entlang der Wirbelsäule vom Steißbein bis zum Scheitel verlaufen. Jedes dieser Chakren steht für bestimmte Lebensbereiche, Gefühle und sogar Körperorgane.

In diesem Blog erfährst du:

  • welche Bedeutung jedes Hauptchakra hat,
  • wie du erkennst, ob ein Chakra im Ungleichgewicht ist und
  • was du ganz einfach im Alltag tun kannst, um deine Chakren zu pflegen und zu stärken.

 

1. Wurzelchakra – Muladhara

  • Ort: Am unteren Ende der Wirbelsäule (Steißbein) 
  • Farbe: Rot 
  • Themen: Sicherheit, Urvertrauen, Stabilität, Überleben

Das Wurzelchakra ist unsere Basis. Es steht für das Gefühl, geerdet und sicher zu sein. Wenn es gut fließt, fühlen wir uns im Leben verankert, haben Urvertrauen und Standfestigkeit.

Ungleichgewicht zeigt sich z.B. durch:

  • Angstzustände
  • Unsicherheit
  • finanzielle Sorgen
  • körperliche Probleme im unteren Rücken oder an den Beinen

Was du täglich tun kannst:

  • Barfuß gehen – auf Gras, Erde oder Holz - so stärkst du die Verbindung zur Erde
  • Rote Lebensmittel essen wie Tomaten, Erdbeeren oder rote Paprika
  • Sicherheit im Alltag schaffen: Routinen, klare Entscheidungen, Ordnung
  • Erden mit der Vorstellung: „Ich bin sicher. Ich habe Halt.“

2. Sakralchakra – Svadhisthana

  • Ort: Unterbauch, etwa eine Handbreit unter dem Nabel
  • Farbe: Orange
  • Themen: Gefühle, Sexualität, Kreativität, Lebensfreude

Das Sakralchakra steht für unsere Sinnlichkeit, Kreativität und emotionale Lebendigkeit. Wenn es im Gleichgewicht ist, spüren wir Lust am Leben und schöpfen kreative Kraft.

Ungleichgewicht zeigt sich z.B. durch:

  • Gefühlsunterdrückung
  • Schuldgefühle
  • sexuelle Probleme
  • Mangel an Freude oder Kreativität.

Was du täglich tun kannst:

  • Tanzen, singen oder malen – alles, was deine Kreativität anregt
  • Orangene Lebensmittel genießen wie Orangen, Karotten oder Mangos
  • Gefühle wahrnehmen und zulassen – auch unangenehme
  • Ein warmes Bad nehmen oder den Körper liebevoll eincremen

3. Solarplexus-Chakra – Manipura

  • Ort: Oberbauch, über dem Nabel
  • Farbe: Gelb
  • Themen: Selbstbewusstsein, Wille, Kraft, Identität

Dieses Chakra ist dein inneres Kraftwerk. Es stärkt dein „Ich bin“ und hilft dir, dich durchzusetzen, Grenzen zu setzen und deinen Weg zu gehen.

Ungleichgewicht zeigt sich z.B. durch:

  • mangelndes Selbstwertgefühl
  • Kontrollbedürfnis
  • Reizdarm
  • Magenschmerzen
  • innere Unruhe

Was du täglich tun kannst:

  • Sonnenlicht tanken – das stärkt die innere Sonne
  • Gelbe Lebensmittel essen wie Bananen, Mais, Kurkuma
  • Selbstermutigung üben: z.B. mit dem Satz: „Ich bin stark und fähig.“
  • Sport machen, um deine Körpermitte zu aktivieren

4. Herzchakra – Anahata

  • Ort: Brustmitte
  • Farbe: Grün
  • Themen: Liebe, Mitgefühl, Verbindung, Heilung

Das Herzchakra verbindet die unteren, körperlichen Chakren mit den oberen, geistigen. Es steht für bedingungslose Liebe – zu anderen und zu dir selbst.

Ungleichgewicht zeigt sich z.B. durch:

  • Einsamkeit
  • Beziehungsprobleme
  • mangelndes Mitgefühl
  • Brustenge oder
  • Atembeschwerden

Was du täglich tun kannst:

  • In der Natur spazieren, besonders im Grünen
  • Grüne Lebensmittel essen, z.B. Spinat, Avocado, Brokkoli
  • Liebevolle Gedanken pflegen – auch dir selbst gegenüber
  • Herzöffnende Meditationen oder Atemübungen
  • Dankbarkeit üben: Schreib jeden Tag 3 Dinge auf, für die du dankbar bist.

5. Halschakra – Vishuddha

  • Ort: Kehle
  • Farbe: Hellblau
  • Themen: Kommunikation, Wahrheit, Ausdruck, Klarheit

Das Halschakra hilft dir, deine Wahrheit zu sprechen, zuzuhören und dich kreativ auszudrücken. Es steht für Authentizität und Klarheit.

Ungleichgewicht zeigt sich z.B. durch:

  • Kommunikationsprobleme
  • Angst, die eigene Meinung zu sagen
  • Halsschmerzen
  • Verspannungen im Nacken
  • Schweigen oder Rededrang

Was du täglich tun kannst:

  • Sing ein Lied, auch unter der Dusche – das öffnet den Halsraum
  • Hellblaue Kleidung oder Accessoires tragen
  • Klar und ehrlich kommunizieren – besonders mit dir selbst
  • Tagebuch schreiben oder kreative Texte gestalten
  • Atemübungen zur Befreiung der Kehle

6. Stirnchakra – Ajna (auch „Drittes Auge“)

  • Ort: Mitte der Stirn, zwischen den Augenbrauen
  • Farbe: Indigo (tiefes Blauviolett)
  • Themen: Intuition, Erkenntnis, geistige Klarheit, Vorstellungskraft

Das Stirnchakra ist unser inneres Auge. Es hilft uns, über den Verstand hinauszusehen, zu spüren, was „stimmt“ – auch ohne Beweise. Es fördert Weisheit, Fantasie und innere Führung.

Ungleichgewicht zeigt sich z.B. durch:

  • Konzentrationsprobleme
  • zu viele oder zu wenige Gedanken
  • Kopfschmerzen
  • Realitätsflucht oder
  • Verkopfung

Was du täglich tun kannst:

  • Visualisierungsübungen: Stell dir vor, was du dir wünschst
  • Meditation mit Fokus auf das Dritte Auge
  • Augen entspannen – Blick in die Ferne, sanfte Lichtquellen
  • Indigofarbene Lebensmittel wie Blaubeeren, Auberginen
  • Auf deine Intuition hören – auch bei kleinen Entscheidungen

7. Kronenchakra – Sahasrara

  • Ort: Scheitelpunkt des Kopfes
  • Farbe: violett oder weiß
  • Themen: Spiritualität, Verbundenheit, Sinn, Bewusstsein

Das Kronenchakra verbindet dich mit etwas Größerem – mit dem Universum, dem Göttlichen, dem Leben selbst. Es steht für Vertrauen ins Leben und geistige Öffnung.

Ungleichgewicht zeigt sich z.B. durch:

  • Sinnkrisen
  • Gefühl von Getrenntsein
  • spirituelle Überforderung oder Ablehnung
  • Kopfdruck

Was du täglich tun kannst:

  • Stille üben – auch für 5 Minuten am Tag
  • beten, meditieren oder einfach nur „sein“
  • Achtsamkeit für das Wunder des Lebens
  • violette Farben um dich haben, z.B. Lavendel, Amethyst
  • dich mit dem Himmel oder dem Kosmos verbinden – z.B. beim Blick in den Sternenhimmel

Tägliche Mini-Rituale zur Chakren-Pflege

Hier sind einfache Rituale, mit denen du täglich deine Chakren aktivieren kannst:

  1. Farbmeditation
    Stell dir jedes Chakra als Lichtkugel in seiner Farbe vor. Wandere vom Wurzelchakra bis zum Kronenchakra und atme ruhig. Lass jede Farbe deinen Körper durchfluten.
  2. Ernährung bewusst gestalten
    Jedes Chakra hat eine Farbschwingung. Versuche, täglich Lebensmittel in allen Regenbogenfarben zu essen – das nährt Körper und Energiefeld.
  3. Achtsamkeit und Selbstbeobachtung
    Frage dich: „Was brauche ich gerade – körperlich, emotional, geistig?“ Das zeigt dir oft, welches Chakra gerade nach Aufmerksamkeit ruft.
  4. Musik und Klänge
    Bestimmte Frequenzen, Mantras oder Klangschalen können deine Chakren harmonisieren. Lausche bewusst – auch einfach mal den Vögeln oder dem Wind.

Deine Energie ist dein Schatz

Deine Chakren sind wie innere Antennen. Sie senden und empfangen feine Informationen über dich und deine Umwelt. Wenn sie im Gleichgewicht sind, fühlst du dich lebendig, zentriert und verbunden. Natürlich ist nicht jeder Tag perfekt. Doch mit kleinen, achtsamen Impulsen kannst du täglich zur Balance deiner Chakren beitragen – mit Freude, Einfachheit und Liebe. Chakrenpflege ist keine große Kunst. Es ist ein liebevolles Innehalten – mit dir selbst. 

Liebevoll Heilen - Entwickeln - Befreien - Aufblühen

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Iris Naumann
Iris Naumann
Die Autorin
Iris Naumann

In ihrer Praxis in Rosenheim bietet Heilpraktikerin Iris Naumann einen geschützten Raum, in dem ihre Klienten individuell und achtsam unterstützt und begleitet werden.

Dabei kommen hauptsächlich bewährte Behandlungsmethoden wie Hypnose, Yager-Code, EMDR, EFT-basiertes Klopfen und systemisches Familienstellen zum Einsatz.

Wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit ist zudem die Vermittlung einfacher, aber wirkungsvoller Selbsthilfetechniken. Auch die Vermittlung von Grundlagen, wie Psyche - Körper sich wechselseitig beeinflussen, gehört hier dazu. Ein besonderes Anliegen von Iris Naumann ist die Unterstützung von Menschen, die ihre Selbstbestimmtheit und Selbstheilungskräfte stärken möchten und dafür Inspiration, Rat und praktische Impulse suchen, um sich Schritt für Schritt auf ihrem Weg weiter zu entfalten.  Ihr Lieblingsmotto lautet: „Entwickeln – Befreien – Aufblühen“.