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Selbsthypnose, Meditation und Autogenes Training: Drei Wege nach innen

Heilpraktiker Praxis Rosenheim

Auf der Suche nach mehr innerer Ruhe, Balance oder Selbstwirksamkeit, stoßen Sie auch auf diese Methoden: Selbsthypnose, Meditation und Autogenes Training.

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Selbsthypnose, Meditation und Autogenes Training: Drei Wege nach innen

Wenn Sie sich auf die Suche nach innerer Ruhe, emotionaler Balance oder mehr Selbstwirksamkeit begeben, stoßen Sie früher oder später auf drei bewährte Methoden: Selbsthypnose, Meditation und Autogenes Training.

Alle drei unterstützen Sie dabei, zur eigenen Mitte zu finden, Stress abzubauen und innere Ressourcen zu aktivieren – und doch unterscheiden sie sich in Zugang, Wirkung und Anwendung. Werfen wir gemeinsam einen Blick darauf.

Selbsthypnose –
Der direkte Draht zum Unterbewusstsein

Was ist Selbsthypnose? 
Selbsthypnose ist eine Methode, bei der Sie sich eigenständig in einen Trancezustand versetzen, um mit Ihrem Unterbewusstsein zu arbeiten. Diese Form der Tiefenentspannung ermöglicht es, innere Bilder, Empfindungen und Blockaden gezielt zu beeinflussen.

Was passiert im Inneren? 
In Trance ist das Bewusstsein ruhig gestellt und der Fokus nach innen gerichtet. Die Hirnfrequenz verlangsamt sich (meist in den Alpha- oder Theta-Bereich, ca. 4–8 Hz). Der Zugang zu unbewussten Mustern, Gefühlen und inneren Ressourcen öffnet sich. Neue Programmierungen in Form von Suggestionen können jetzt ausgesät werden. Emotionale Spannungen lösen sich, neue Denk- und Verhaltensmuster können sich etablieren.

Wirkung und Vorteile:

  • Selbstwirksamkeit: Sie arbeiten bewusst mit Ihren unterbewußten Mustern und Konditionierungen
  • Lösen von Blockaden, Ängsten und inneren Widerständen
  • Verbesserung von Konzentration, Schlaf und Selbstvertrauen
  • Ideal für zielgerichtete Veränderung (z. B. Gesundheit, Gewohnheiten, Schmerz, Stress. Leistungsverbesserung)
  • Tägliche Wiederholung über einige Wochen ist erforderlich um Neuprogrammierungen erfolgreich umzusetzen

Indikation:
Selbsthypnose eignet sich bei psychosomatischen Beschwerden, chronischem Stress, zur Angstlösung, Leistungssteigerung oder auch in Lebensphasen, die Orientierung verlangen.

Meditation –
Der stille Raum im Jetzt

Was ist Meditation? 
Meditation ist ein Überbegriff für viele Methoden der Achtsamkeit, Kontemplation und Bewusstseinslenkung. Ziel ist es meist, den Geist zu beruhigen, Gedanken zu beobachten, ohne sich mit ihnen zu identifizieren, und eine tiefere Verbindung zu sich selbst, dem Leben und dem Sein im Kosmos herzustellen.

Welche Arten gibt es?

  • Achtsamkeitsmeditation (z. B. MBSR): Wahrnehmung im Hier und Jetzt
  • Konzentrative Meditation: Fokus auf Atem, Mantra oder Kerzenflamme
  • Herzmeditation: Verbindung mit Mitgefühl, Liebe, Dankbarkeit
  • Geführte Meditationen: Innere Reisen mit therapeutischem Fokus
  • Stille Meditation (Zazen, Vipassana): reines Gewahrsein

Innere Prozesse: 
Beim Meditieren verlangsamt sich der Gedankenfluss, das Nervensystem reguliert sich, emotionale Reizbarkeit nimmt ab. Die Hirnwellen bewegen sich meist im Alpha- und teils Theta-Bereich (8–12 Hz bzw. 4–8 Hz), je nach Tiefe der Meditation. Der Zugang zur Intuition – und oft auch zu tiefer Lebensfreude und Dankbarkeit – öffnet sich.

Wirkung und Vorteile:

  • Stressreduktion, besserer Schlaf, Stärkung des Immunsystems
  • Mehr Gelassenheit, Klarheit und Selbstakzeptanz
  • Förderung emotionaler Intelligenz und Achtsamkeit
  • Langfristig stabilisierend bei psychischen Beschwerden
  • Regelmäßige (tägliche) Anwendung ist sinnvoll und gewollt

Indikation:
Meditation ist besonders hilfreich bei chronischem Stress, innerer Unruhe, Ängsten, depressiven Verstimmungen und als Weg der spirituellen Selbsterkenntnis.

Autogenes Training –
Entspannung durch innere Formeln

Was ist Autogenes Training? 
Das Autogene Training ist eine konzentrative Selbstentspannungs-Methode, die vom deutschen Arzt Johannes Heinrich Schultz entwickelt wurde. Durch das wiederholte Aufsagen innerer Formeln („Mein rechter Arm ist schwer“...) wird der Körper in einen Zustand tiefer Entspannung versetzt.

Was geschieht im Inneren? 
Die Suggestionen wirken direkt auf das vegetative Nervensystem. Herzschlag, Atmung, Muskeltonus und Durchblutung regulieren sich. Der Organismus wechselt in den sogenannten parasympathischen Modus – Heilung, Regeneration und innere Ruhe werden aktiviert. Auf EEG-Ebene zeigt sich meist eine Dominanz der Alpha-Wellen (8–12 Hz), in tiefer Entspannung auch Theta-Wellen.

Wirkung und Vorteile:

  • Tiefe körperliche und mentale Entspannung
  • Regulierung von Schlaf, Blutdruck, Verdauung
  • Einfache Selbstanwendung im Alltag
  • Stärkung des Körperbewusstseins und der Konzentration
  • Möglichkeit gewählte Suggestionen zur Umprogrammierung einzusetzen, ähnlich wie bei der Selbsthypnose. Dann gilt auch hier: Tägliche Anwendung für einige Wochen.

Indikation:
Autogenes Training eignet sich hervorragend bei stressbedingten Beschwerden, Schlafstörungen, psychosomatischen Leiden, Unruhe oder vegetativer Dystonie.

Der Vergleich:
Welcher Weg passt zu wem?

Alle drei Methoden führen nach innen – jedoch mit unterschiedlichen Schlüsseln und teilweise unterschiedlichen Absichten.

Zugang & Anwendung

  • Selbsthypnose
    bewusst gesteuerter Trancezustand, meistens mit therapeutischem Ziel. Kontakt zum Unterbewußtsein. Anwendung erfolgt meistens im Liegen und mit geschlossenen Augen.
  • Meditation
    Übung in Gewahrsein und Achtsamkeit, Kontakt zum Überbewußtsein. Anwendung erfolgt im Sitzen (Kronenchakra zeigt nach oben). Je nach Meditationsart sind die Augen geöffnet oder geschlossen.
  • Autogenes Training 
    standardisierte Formeln, körperorientiert, leicht erlernbar. Kontakt zum Unterbewußtsein. Anwendung erfolgt meistens im Liegen und mit geschlossenen Augen.

Wirkungstiefe

  • Selbsthypnose 
    wirkt stark auf das Unbewusste, ideal zur aktiven Veränderung
  • Meditation 
    fördert die innere Balance, Selbstwahrnehmung und emotionale Reife
  • Autogenes Training 
    wirkt körperlich-seelisch regulierend und stabilisierend

Indikation & Zielgruppe

  • Selbsthypnose
    für Menschen mit konkreten Anliegen oder Blockaden
  • Meditation
    für Suchende nach Inneren Kontakt, Suchende nach höheren Kontakt, Achtsamkeitsinteressierte
  • Autogenes Training
    für Stressgeplagte, Einsteiger, Körperorientierte

Fazit

Egal ob Sie den Weg über Trance, Stille oder innere Formeln gehen – alle drei Methoden führen zu mehr innerer Ruhe, Selbstkontakt und Heilung und lassen sich gut erlernen.

In der Heilpraxis von Iris Naumann in Rosenheim können Sie Selbsthypnose, Meditation und Autogenes Training erlernen. Finden Sie heraus, was Ihnen gut tut. Der erste Schritt nach innen beginnt mit einer Entscheidung.

Liebevoll Heilen - Entwickeln - Befreien - Aufblühen

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Iris Naumann
Iris Naumann
Die Autorin
Iris Naumann

In ihrer Praxis in Rosenheim bietet Heilpraktikerin Iris Naumann einen geschützten Raum, in dem ihre Klienten individuell und achtsam unterstützt und begleitet werden.

Dabei kommen hauptsächlich bewährte Behandlungsmethoden wie Hypnose, Yager-Code, EMDR, EFT-basiertes Klopfen und systemisches Familienstellen zum Einsatz.

Wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit ist zudem die Vermittlung einfacher, aber wirkungsvoller Selbsthilfetechniken. Auch die Vermittlung von Grundlagen, wie Psyche - Körper sich wechselseitig beeinflussen, gehört hier dazu. Ein besonderes Anliegen von Iris Naumann ist die Unterstützung von Menschen, die ihre Selbstbestimmtheit und Selbstheilungskräfte stärken möchten und dafür Inspiration, Rat und praktische Impulse suchen, um sich Schritt für Schritt auf ihrem Weg weiter zu entfalten.  Ihr Lieblingsmotto lautet: „Entwickeln – Befreien – Aufblühen“.