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Für Sie entdeckt:

Neues aus Forschung & Naturheilkunde

Ganzheitliche Psychotherapie Rosenheim

Jeden Monat sammeln sich bei mir jede Menge spannender Impulse aus Forschung und Naturheilkunde rund um Körper, Geist und Seele – aus aktuellen Studien, Fachzeitschriften und fundierten Online-Quellen. 

Hier finden Sie regelmäßig ausgewählte Zusammenfassungen – klar und kompakt - die sich konkret im Alltag für mehr Gesundheit, Wohlbefinden und innere Balance nutzen lassen.

Es lohnt sich also, immer wieder vorbeizuschauen.

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Neues aus Forschung & Naturheilkunde

Für Sie entdeckt im Mai 

Tragant bei Heuschupfen

Heuschnupfen ist im Kern kein „Pollenproblem“, sondern eine Überreaktion des Immunsystems.

Genau hier setzt die Heilpflanze Tragant (Astragalus) an. Denn sie:

  • stabilisiert Mastzellen → weniger Histamin-Ausschüttung
  • wirkt entzündungshemmend an der Schleimhaut
  • reguliert das Immunsystem (weniger Überreaktion)
  • kann typische Symptome wie Schnupfen und Schleimproduktion reduzieren

Erste Studien zeigen:

  • spürbare Linderung der Beschwerden
  • gute Verträglichkeit
  • besonders weniger Schleimproduktion

Die Studienlage ist noch begrenzt – die Wirkung ist vielversprechend, aber nicht eindeutig bewiesen.

Kurz gesagt: Tragant ist ein interessanter pflanzlicher Ansatz, der nicht nur Symptome dämpft, sondern direkt am fehlgeleiteten Immunsystem ansetzt.

Originalpublikation siehe (2)

 

Mittagsschlaf erholt und macht das Gehirn wieder lernfähig

Ein kurzer Mittagsschlaf ist mehr als nur Erholung – er wirkt direkt auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Eine aktuelle Studie zeigt: Schon etwa 45 Minuten Schlaf reichen aus, um neuronale Verbindungen neu zu ordnen und die Aufnahme neuer Informationen deutlich zu verbessern.

Im Alltag sammelt das Gehirn ständig Eindrücke und verstärkt dabei die Verbindungen zwischen Nervenzellen. Das ist die Grundlage für Lernen – führt aber auch zu einer Art „Überladung“. Irgendwann wird es schwieriger, neue Inhalte aufzunehmen. Genau hier setzt der Schlaf an: Er reduziert diese übermäßige Aktivität, ohne bereits Gelerntes zu löschen.

  • Die Forschenden sprechen von einem „synaptischen Reset“. Nach dem Mittagsschlaf ist das Gehirn wieder aufnahmefähig und kann neue Verbindungen leichter bilden. In der Studie zeigte sich klar: Wer schlief, konnte anschließend besser lernen als Personen, die wach geblieben waren.

Untersucht wurde das an 20 gesunden Erwachsenen, deren Gehirnaktivität mithilfe von EEG und Magnetstimulation gemessen wurde. Ergebnis: Nach dem Nickerchen war die Grundaktivität reduziert (Erholung), gleichzeitig stieg die Lernfähigkeit deutlich an.

Kurz gesagt: Ein kleines Mittagsschläfchen ist kein Luxus, sondern ein effektiver „Reset-Knopf“ fürs Gehirn. Besonders bei hoher geistiger Belastung kann er helfen, Konzentration und Leistungsfähigkeit gezielt wiederherzustellen.

Originalpublikation siehe (3)

 

Für Sie entdeckt im April 

Pflanzliche Unterstützung übertrifft Chemie bei Husten und Bronchitis

Bei einer deutschen Auswertung mit über 376.000 Patientendaten wurde ein pflanzlicher Wirkstoff aus der Kapland-Pelargonie untersucht: 
EPs 7630, bekannt aus Umckaloabo® und Kaloba®

Das Ergebnis:

Menschen, die diesen Extrakt bei akuter Bronchitis eingenommen haben, hatten schneller eine Besserung ihrer Beschwerden – und langfristig weniger Probleme – als Patienten, die klassische Mittel wie Schleimlöser oder sogar Antibiotika bekommen haben.

Das ist deshalb spannend, weil es zeigt: Pflanzliche Wirkstoffe können in einigen Fällen nicht nur sanfter, sondern auch wirksamer sein. 


Originalpublikation siehe (1)   

 

Für Sie entdeckt im März

Der unterschätzte Thymus

Der Thymus ist ein kleines Organ hinter dem Brustbein – und die meisten Menschen haben noch nie von ihm gehört. Dabei spielt er eine entscheidende Rolle für unser Immunsystem. Im Thymus werden sogenannte Abwehrzellen „trainiert“. Diese Zellen helfen dem Körper, Krankheitserreger zu erkennen und zu bekämpfen.

Lange dachte man: Der Thymus ist nur in der Kindheit wichtig und verliert später seine Funktion.
Neue Studien zeigen jetzt klar:

  • Menschen mit einem gut funktionierenden Thymus werden seltener krank
  • haben ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • leben im Schnitt länger
  • Krebspatienten mit besseren Thymuswerten haben günstigere Therapieergebnisse.

Mit zunehmendem Alter kann der Thymus „verfetten“ – und dadurch weniger gut arbeiten. Je stärker diese Veränderung ist, desto schwächer wird oft das Immunsystem.
Die gute Nachricht: Unser Lebensstil hat einen direkten Einfluss darauf.
Was dem Thymus schadet:

  • Rauchen
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Dauerstress
  • ungesunde Ernährung

Was ihn unterstützt:

  • regelmäßige Bewegung
  • ausgewogene Ernährung
  • ausreichend Erholung
  • Stressreduktion

Fazit: Der Thymus ist kein „vergessenes Kinderorgan“, sondern ein zentraler Schlüssel für gesundes Altern.
Je besser er funktioniert, desto stabiler ist unser Immunsystem – und desto besser sind unsere Chancen, gesund zu altern.

Originalpublikation siehe (4)   

 

 

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Quellen
Iris Naumann
Iris Naumann
Die Autorin
Iris Naumann