Zu hoher Blutdruck – Bluthochdruck
Themen & Symptome
Sie funktionieren, tragen Verantwortung und halten vieles zusammen. Nach außen wirken Sie eher stark und stabil - und plötzlich zeigt der Blutdruckmesser erschreckend hohe Werte.

Leiden Sie unter zu hohem Blutdruck und sind auf der Suche nach Auswegen um Ihren Bluthochdruck ohne lebenslange Tabletten Einnahme zu senken?
Unser Blutdruck ist kein starrer Wert - er ist so dynamisch wie unser Leben selbst: Morgens aufstehen, Arbeiten gehen, Bewegung und Pausen, frohe Momente, leiche Mahlzeiten, schwere Mahlzeiten, Aufregungen, Ärger. Unser Blutdruck passt sich stets dem inneren und äußeren Erleben an.
Bluthochdruck
Ein dauerhaft zu hoher Blutdruck (Hypertonie) entwickelt sich meistens schleichend und im Verborgenen. Die Meisten spüren lange keine besonderen Auffälligkeiten und erfahren oft erst bei einer zufälligen Messung, dass ihre Werte "plötzlich" viel zu hoch sind.
Bei vielen Menschen wird dieser hohe Blutdruck als primär oder essentiell eingeordnet. Das bedeutet, es kann keine ursächliche Erkrankung im Körper festgestellt werden. Das heißt nicht, dass dieser Bluthochdruck harmlos ist. Üblicherweise werden Tabletten verschrieben, damit es nicht eskaliert und der Blutdruck bestenfalls in Schach gehalten werden kann. Die Ursache ist damit aber nicht behandelt.
Neben körperlichen Faktoren wie Lebensstil (Alkohol und Rauchen), Ernährung, Bewegung, Schlaf und hormonellen Einflüssen sind oft anhaltender Stress, innere Konflikte, Überforderung und unterdrückte Gefühle mitverantwortlich.
Viele von uns haben schon früh von daheim gelernt, stark zu sein, sich zusammenzureißen und ohne rumzujammern weiterzumachen. Wichtige seelische Bedürfnisse wurden in vielen Familien gerne als zimperlich und überempfindlich abgewertet und so haben wir gelernt, sie zu unterdrücken - statt auszudrücken.
Der innere Druckschmerz nutzt irgendwann ein körperliches Ventil, um auf sich aufmerksam zu machen: z.B. mit Schlafstörungen, Verspannungen, Erschöpfung oder eben zu hohem Blutdruck. Unser Körper ist nicht unser Gegener - er stellt sich eher als Alarmanlage zur Verfügung und versucht uns mitzuteilen: „So wie bisher kann es nicht dauerhaft weitergehen.“
Eine ganz wichtige Rolle im Zusammenhang mit unserem Blutdruck, hat unser unwillkürliches Nervensystem (= wir können es nicht mit unserem Willen beeinflussen):
- Der Parasympathikus macht uns gelassen und ruhig. Er aktiviert unsere Verdauung, Regeneration und Heilungsprozesse. Wenn der Parasympathikus aktiv ist, fühlt sich das für uns und unseren Körper so an: "Du bist sicher, du kannst jetzt loslassen und dich entspannen."
- Der Sympathikus dagegen bringt Wallung und Strom in unser System, er macht uns wach, aufmerksam und handlungsfähig. Bei echter Gefahr ist das sehr sinnvoll: unser Herz schlägt schneller, die Muskeln werden besser durchblutet, der ganze Körper stellt Energie bereit.
Problematisch ist es, wenn der Sympathikus über lange Zeit das Steuer übernimmt – und der Mensch kaum noch aus dem inneren Leistungs- und Alarmmodus heraus kommt. Wie ein Motor der immer auf unnötig hoher Drehzahl läuft.
Dabei fühlt sich nicht jeder Mensch mit Bluthochdruck gestresst, das läuft meistens sehr subtil im Hintergrund ab. Oft zeigt sich erst bei Behandlungsbeginn, unter welch hohem Druck der Betroffene steht. Und es sind meistens die gewohnten Lebensmuster, die den inneren Druck über die Jahre mehr und mehr aufgestaut haben:
- immer verfügbar sein
- immer funktionieren
- hoher Selbstanspruch
- Angst vor Fehlern, Kritik oder Ablehnung
- schlecht Nein sagen können
- dauerhaftes sich Sorgen und Grübeln
- eine Beziehung oder berufliche Situation, die schon lange Kraft kostet statt bereichert
- frühe Erfahrungen von Unsicherheit, Überforderung oder emotionalem Alleingelassenwerden
Hohen Blutdruck senken
Natürlich muss ein der Bluthochdruck immer zuerst ärztlich abgeklärt und regelmäßig kontrolliert werden. Gleichzeitig lohnt sich gerade jetzt ein Blick darauf, wo und warum dieser Druck in Ihnen entsteht.
In meiner Praxis schauen wir deshalb nicht vordergründig auf das Symptom „Bluthochdruck“, sondern wir gehen tiefer auf den ganzen Menschen ein, der dieses Symptom entwickelt hat - auf Sie persönlich. Wir sind ganzheitliche Wesen: Körper, Psyche, Nervensystem und Lebensumstände sind nicht voneinander getrennt, sie sind verwoben und wirken als Gemeinschaft.
Gemeinsam erkunden wir:
- wie sieht Ihr Alltag aus, wieviel Stress können Sie puffern?
- was setzt Sie innerlich unter Druck?
- welche Gefühle dürfen da sein – und welche mussten bisher eher weggedrückt werden?
- was braucht Ihr System, um wieder mehr Sicherheit, Ruhe und Entlastung zu erleben?
Es geht darum, wichtige Zusammenhänge besser zu verstehen. Denn sobald sich die inneren Stressoren und Trigger zeigen, kann Veränderung beginnen.
Der hohe Blutdruck ist kein persönliches Versagen. Er ist einfach ein deutlicher Hinweis darauf, dass Ihr Körper schon zu lange versucht, etwas auszugleichen, zu tragen oder unter Kontrolle zu halten.
Gerne unterstütze ich Sie dabei, Antworten und Lösungen zu finden, so dass sich Ihr innerer Druck auf gesunde Weise verringern kann.
Häufig gestellte Fragen
Ja, in den meisten Fällen lässt sich ein zu hoher Blutdruck durch Veränderungen im Lebensstil und die Bearbeitung psychischer und emotionaler Belastungen positiv beeinflussen. Voraussetzung ist, dass der Bluthochdruck als „essentiell“ oder „idiopathisch“ eingestuft wurde.
Indem wir gemeinsam herausfinden, wie und wo Ihr innerer Druck entsteht:
- Welche Situationen, Beziehungen oder Erinnerungen stressen Sie dauerhaft?
- Welche Gefühle mussten Sie bisher „wegdrücken“ oder werden immer wieder unterdrückt?
- Welche alten Erfahrungen wirken bis heute nach?
Wenn diese Themen behutsam bearbeitet und entlastet werden, kommt oft mehr Ruhe in das gesamte System – viele Klient:innen berichten dann über eine spürbare Besserung vom Blutdruck und inneren Anspannungen.
Die Kontrolle des Blutdrucks durch Ihren Hausarzt oder Kardiologen bleibt bis auf weiteres notwendig - solange, bis Ihr Arzt mit Ihren Werten zufrieden ist.
Ich unterstütze Sie in der Zwischenzeit dabei, die seelischen und psychischen Ursachen Ihres inneren Drucks zu verstehen und zu bearbeiten - damit sich Ihre Blutdruckwerte nach unten regulieren können.
Wenn Sie bereits welche verschrieben bekommen haben: Nein. Eine Veränderung der Medikation muss ausdrücklich in Absprache mit Ihrem Arzt erfolgen.
Wenn sich Ihr Blutdruck durch die ganzheitliche Behandlung stabilisiert oder verbessert, kann Ihr Arzt die Dosierung anpassen – das liegt in der Verantwortung des Arztes oder der Ärztin, die Ihnen die Medikamente verschrieben hat.
Je nach Ihrer persönlichen Situation arbeite ich unter anderem mit:
- Hypnosetherapie, um unbewusste Muster, innere Konflikte und belastende Erfahrungen behutsam sichtbar und veränderbar zu machen
- EMDR als traumatherapeutisches Verfahren, wenn alte Erlebnisse das Nervensystem bis heute in Alarmbereitschaft halten
- Yager-Code, um innere Blockaden und tiefere Ursachen auf einer unbewussten Ebene anzusprechen
- EFT-basiertes Klopfen, um Stress, Anspannung und belastende Gefühle sanft zu regulieren
- psychotherapeutischen Gesprächen und konkreten Übungen für einen besseren Umgang mit Druck, Grenzen und eigenen Bedürfnissen
- Eventuell ist auch eine HRV-Messung hilfreich. Sie kann Hinweise darauf geben, wie gut das vegetative Nervensystem zwischen Anspannung und Erholung wechseln kann.
Wir schauen welche Methoden gut zu Ihnen passen und hilfreich ist.
Vor dem ersten Termin erhalten Sie einen umfangreichen Fragebogen, den ich bis einige Tage vor unserem Treffen ausgefüllt von Ihnen zurück erhalte. So kann ich mich schon mit Ihrer Vorgeschichte vertraut machen. Wenn wir uns dann persönlich treffen, nehmen wir uns Zeit für ein ausführliches Gespräch und meine Rückfragen zu Ihren Antworten.
Auf dieser Grundlage wählen wir, bzw. testen wir kinesiologisch die geeignete Behandlungsmethode für Sie aus.
Das ist sehr unterschiedlich. Die einen spüren bereits nach 3 - 4 Sitzungen mehr innere Ruhe, besseren Schlaf und weniger Druck.
Andere benötigen noch ein paar mehr Treffen. Insgesamt ist es wichtig, dass Sie sich hier keinen neuen Druck machen, sondern sich auf Ihr eigenes Tempo einlassen.
Über das Auswahlmenü "Was kann ich für Sie tun?" können Sie mir mitteilen, wann ich Sie am besten telefonisch erreichen kann. Dafür nehme ich mir 30 Minuten Zeit, und wir können Ihre offenen Fragen klären.











